Geschichte

 

1958

Dr. Otto Paul kauft Grundstücke auf denen nach seinem Plan der Innviertler Flugplatz stehen soll. Dafür nimmt er einen Privatkredit auf und verpflichtet sich, die Grundbesitzer auf Lebenszeit kostenlos ärztlich zu versorgen.

So wird Dr. Otto Paul zum Flugpionier des Innviertels!
  Dr. Otto Paul
1959

Der Sportfliegerclub für Oberösterreich und Salzburg erwirbt das erste eigene Motorflugzeug, die OE-AAM, eine Jodel D111 mit 85 PS.

Die Sache hat nur einen "Fehler":
das schöne Stück muss mangels anderer Möglichkeiten in Linz stationiert werden.
  neues Flugzeug OE-AAM
1960

Am 25. September 1960 wird dann der Flugplatz feierlich eröffnet.
10.000 begeisterte Zuschauer kommen bei der attraktiven Flugveranstaltung voll auf ihre Rechnung.
  Eröffnung des Flugplatzes
1961

Von der Salzburger ÖFAG wird eine Jodel D140 erworben, die das bezeichnende Kürzel OE-DOP (wie Dr. Otto Paul) trägt
Jetzt ist schon ein "Jodeler-Duo" zusammen.
  Aus dem Jahr 1961
1962

Die Kirchheimer Flieger bekommen einen neuen Namen und
eine eigene Identität:
Der "Österreichische Sportfliegerclub Oberösterreich" wird gegründet.
  Aus dem Jahr 1962
1964

Rudi Pospischek gewinnt mit Willi Rauch auf seiner privaten
Jodel die Tirol-Flugralley.
Der Club macht erstmals mit Ralley-Erfolgen auf sich aufmerksam.
  Rudi Pospischek und Willi Rauch
1967

Es wird notwendig, einen zweiten Hangar zu bauen. Das wertvolle Fluggerät braucht ein Dach über dem Kopf, und ausserdem wird der Flugplatz langsam auch zu einem interessanten Ausflugsziel für andere Piloten aus dem In- und Ausland.
  2. Hangar
1969

Der Flugsportclub Innviertel zieht von seinem bisherigen Standort Wels nach Kirchheim und findet hier seine neue Heimatbasis.
 
1971

Ein Kantinen-Zubau wird vorgenommen. Denn man versteht auch zu feiern.
Und das "Nach-Fliegen" ist inzwischen schon zur festen Gewohnheit geworden.
 
1972

Im neu formierten "Sportfliegerclub Ried" ist nun auch der Flugsportclub Innviertel integiert.
Dr. Otto Paul wird als 1. Ehrenpräsident auf Lebenszeit gewählt.
  neuer Vorstand
1973

Die Piste (30/12) wird um 200 Meter verlängert. Nun steht eine Gesamtlänge von 600 Metern zur Verfügung.
  Die Landebahn
1974

Der erste Lehrgang zur Ausbildung von Privatpiloten (PPL) findet statt. Die erste Schulmaschine, eine Cessna 150 wird angekauft.
  Cessna 150L Schulmaschine
1975


Die 1. Rieder Messe Ralley wird veranstaltet und in der Folge regelmäßig alle 2 Jahre durchgeführt.

Für den Theorieunterricht wird ein eigener Schulungsraum eingerichtet. Für die praktische Ausbildung wird unsere OE-ATX, eine Cessna 150 erworben

  1. Rieder Messe Ralley
1977

Eine neue Cessna 182 wird angekauft. Mit einer Leistung von 230 PS ist sie 250 km/h schnell. Für Instrumentflug ausgerüstet, eröffnet sie im Verein eine neue Dimension. Ab nun werden Piloten für den Instrumentenflug ausgebildet. Zu diesem Zeitpunkt eine der wenigen Möglichkeiten in ganz Österreich.
  Cessna 182
1978


Die neu erworbenen Flugzeuge finden im Hangar kaum mehr Platz. Durch die tatkräftige Unterstützung vieler Club-Mitglieder konnte eine Erweiterung ermöglicht werden.

Durch die rege Teilnahme von Club-Mitgliedern an verschiedenen Wettbewerben werden erstmals internationale Lufträume "erobert".

  Erweiterung des Hangars
1980

Eine Tankstelle für 13.000 l AVGAS und 5.000 l MOGAS wird gebaut.
 
1982

Motor-Kunstflug-Piloten aus Kanada halten in Kirchheim ihr Trainingslager für die WM in NÖ (Spitzerberg) ab. Eine Gastfreundschaft der Innviertler Flieger, die nicht nur mit herrlichen Flugfiguren über dem Platz belohnt wird.
  Motor-Kunstflug-Piloten aus Kanada
1984

3000m²Abstellfläche werden dazugekauft.
 
1985

Das alte Tankwarthäuschen hat seine Schuldigkeit getan. Unsere Betriebsleiter bekommen einen richtigen "Tower" mit eingebauter Funkanlage, Wetterstation und Lautsprecheranlage.
 
1987
Der Flugplatz Ried-Kirchheim bekommt eine Asphaltpiste. Nun ist auch in der "nassen" Jahreszeit ein Flugbetrieb problemlos möglich.
  neue Piste